Ratgeber · Arbeitszeiterfassung

Arbeitszeiterfassung Pflicht 2026: Was Handwerker wissen müssen

Seit dem EuGH-Urteil müssen alle Arbeitgeber in Deutschland Arbeitszeiten erfassen. Was das für Handwerksbetriebe bedeutet und wie du digital umsetzt.

Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde von EarnTrack erstellt und bewertet auch das eigene Produkt. Weitere Informationen zu EarnTrack findest du auf earntrack.de.

Arbeitszeiterfassung: Was sagt das Gesetz?

Am 13. September 2022 hat der EuGH entschieden (Az. C-55/18), dass alle Arbeitgeber in der EU eine objektive und verlässliche Arbeitszeiterfassung einführen müssen. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat dies im November 2022 bestätigt (Az. 1 ABR 22/21).

Konkret heißt das für Handwerksbetriebe:

  • Beginn und Ende der Arbeitszeit müssen erfasst werden
  • Pausen müssen dokumentiert werden
  • Die Erfassung muss objektiv und zuverlässig sein (kein Zettel auf der Baustelle)
  • Die Daten müssen zugänglich sein (für Arbeitnehmer und Behörden)
  • Die Aufbewahrungsfrist beträgt mindestens 2 Jahre

Was bedeutet das für kleine Handwerksbetriebe?

Als Handwerksbetrieb mit wenigen Mitarbeitern denkst du vielleicht: „Das trifft uns nicht." Aber das Gegenteil ist der Fall – gerade kleine Betriebe haben oft keine strukturierte Erfassung.

Bis zu 5 Mitarbeiter

Ein digitales Erfassungssystem ist Pflicht. Papier-Stundenzettel reichen nicht aus, weil sie nicht objektiv und nachvollziehbar sind. Eine einfache App-Lösung ab 27,99 €/Monat erfüllt die Anforderungen.

5–50 Mitarbeiter

Hier wird die Erfassung noch wichtiger, weil Mehrkosten, Zuschläge und Überstunden exakt dokumentiert sein müssen. Ein System mit automatischer Berechnung und Projektzuordnung spart nicht nur Pflicht, sondern auch Administration.

So setzt du die Zeiterfassungspflicht um

Die Umsetzung muss nicht kompliziert sein. Wichtig ist, dass du ein System wählst, das diese Kriterien erfüllt:

  • Automatische Erfassung: Clock-In und Clock-Out per App, nicht manuell
  • Pausenerfassung: Pausen werden automatisch mitgezählt
  • Projektzuordnung: Stunden werden direkt dem Projekt und Kunden zugeordnet
  • Exportierbarkeit: Stundenzettel als PDF exportierbar für Nachweise
  • Cloud-basiert: Daten sind von überall zugänglich und sicher gespeichert

EarnTrack erfüllt all diese Anforderungen: Mobile Zeiterfassung mit Clock-In auf der Baustelle, automatische Pausenberechnung und direkte Zuordnung zu Projekten und Kunden.

Zeiterfassung und Kalkulation: Der Goldrand

Die Zeiterfassung ist nicht nur eine Pflicht – sie ist auch das Fundament für bessere Kalkulation. Wer weiß, wie viele Stunden ein Projekt tatsächlich braucht, kalkuliert beim nächsten Mal realistischer. EarnTrack verbindet Zeiterfassung mit dem Profit Score: Du siehst sofort, ob ein Auftrag Gewinn gemacht hat oder wo du beim nächsten Mal ansetzen musst.

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Häufige Fragen zur Arbeitszeiterfassungspflicht

Müssen Handwerker Arbeitszeiten elektronisch erfassen?

Ja. Seit dem EuGH-Urteil (C-55/18) und der BAG-Vorlage (Az. 1 ABR 22/21) müssen alle Arbeitgeber in Deutschland eine objektive und verlässliche Zeiterfassung einführen.

Was passiert, wenn ich Arbeitszeiten nicht erfasse?

Die Rechtsprechung sieht vor, dass die Zeiterfassungspflicht durch das Arbeitsgericht durchgesetzt werden kann. Im schlimmsten Fall drohen Bußgelder nach § 16 ArbZG bei Verstößen gegen das Arbeitszeitgesetz.

Brauche ich eine teure Software zur Zeiterfassung?

Nein. Es gibt einfache und günstige Lösungen ab 27,99 €/Monat, die die Pflichtanforderungen erfüllen. Wichtig ist: Die Erfassung muss objektiv, zuverlässig und zugänglich sein.

Gilt die Pflicht auch für Selbstständige?

Die Zeiterfassungspflicht gilt für Arbeitgeber. Selbstständige ohne Mitarbeiter sind nicht direkt davon betroffen, sollten aber trotzdem ihre Stunden erfassen – für bessere Kalkulation und Nachvollziehbarkeit gegenüber dem Finanzamt.

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